Au Revoir…. Mein Jahresrückblick 2017

Hallo Ihr Lieben,

gerade wollte ich meinen Blogbeitrag veröffentlichen und dann war alles weg. Sehr sehr ärgerlich… aber nun, das kommt auch mal vor…. also fangen wir nochmal an.

So, das Jahr neigt sich dem Ende zu… wie war das Jahr? War es erfolgreich, weniger erfolgreich? Wie Meines war, werde ich euch hier auf meinem Blog erzählen. Das Jahr hat etwas turbulent begonnen… warum werde Ihr euch sicherlich fragen? Dafür muss ich drei Jahre zurückgehen und mal revidieren lassen, was alles passiert ist.

Der Tag, der mein Leben für immer verändern sollte war der 20. Juni 2014. An diesem Tag hatte ich frei (als wenn ich es schon geahnt hätte), meine Schwester rief mich an und fragte, ob ich denn daheim sei. Als sie mich dann wie gesagt anrief, blieb ich stumm vor Schmerz, sie teilte mir mit, dass mein Vater an einem Myokardinfarkt starb… Dieser Tag, diese Nachricht sollten von da an mein komplettes Leben von Grund auf ändern.

Ich fühlte mich wie tot, ich spürte nichts mehr…. als sei ich paralysiert…. von diesem Tag an änderte sich einfach alles. Einfach nur alles. Es fühlte sich an, als ob ein Nebel in meinem Leben herrschte, als sei ich innerlich tot im lebendigen Körper, der nur noch irgendwie versuchte zu funktionieren. Glaubt Ihr mir, dass ich mich nicht mal an die komplette Beerdigung erinnern kann, oder wer alles da war? Es war wohl eine Schutzfunktion.

Von da an ging alles bergab… ich zog mich immer mehr zurück, hatte für nichts mehr Kraft. Denn als mein Vater starb, starb auch ein Teil von mir mit. Nicht genug, dass ich meinen Vater verlor, danach sind in kurzen Abständen, meine Tante, meine Oma, der Mann meiner Cousine, die Frau meines Cousins ( sie war 34 und hinterließ drei kleine Kinder und einen Mann) und mein Onkel gestorben. Alle waren sie ein Teil meiner Kindheit. Und nun sollen sie nicht mehr da sein?!? Ist das das Leben, fragte ich mich immer wieder. Es folgte eine Reaktion einer Kausalitätskette… auch meine Beziehung ging in die Brüche. Auch hier hatte ich einfach keine Kraft mehr. Aber wir redeten lange und gingen im Guten auseinander. Ich bin ihm für diese Zeit, in der er mich unterstützt hat, sehr sehr dankbar, bis heute. Jeder ist seines Weges gegangen. Es sollte so sein.

Ich versuchte mich in dieser verlorenen Zeit irgendwie zu finden, ich suchte nach Halt, nach Stabilität. Aber es wurde immer schlimmer. Der Albtraum ging weiter. Ich versuchte mich in der neuen Stelle zu finden, hoffte daraus neue Kraft schöpfen zu können, aber das Gegenteil trat ein. Es war der absolute Horror… ich konnte nicht mehr so weitermachen. Es gab Tage, an denen ich nicht mal Kraft hatte die Wohnung zu verlassen. Ich wollte alleine mit meiner Trauer sein… ich wollte weinen, alleine sein mit meinem Schmerz. Aber ich konnte nicht mal weinen. Ich fühlte mich leer innerlich und zudem war ich noch erschöpft, müde vom Leben.

So ging es nicht mehr weiter. Also holte ich mir Hilfe und ich nahm sie auch an. Aber es sollte noch zwei weitere Jahre dauern, bis ich wirklich behaupten konnte, dass es langsam, peu à peu aufwärts ging. Ich habe radikale Entscheidungen treffen müssen. Ich muss da immer wieder an das Gedicht von Charlie Chaplin, über die Selbstliebe, nachdenken. Ich musste immer wieder daran denken. Das war ein Zeichen. Und er hat Recht. Erst wenn wir uns von schlechten Dingen, negativen (insbesondere Bordelinern, die das nicht mal wahrhaben wollen) trennen/entfernen, erst dann geht es wieder aufwärts. Weil wir uns endlich wieder auf uns konzentrieren, bei uns bleiben, um uns kümmern und das hat nichts mit Egoismus zu tun, das ist gesunder Egoismus, das ist Selbstliebe. Nur so können wir Kraft schöpfen, um weitermachen zu können und uns weiterentwickeln.

Also begann ich mich wieder um meine Hobbies zu kümmern. Habe wieder mit dem Singen begonnen, mit dem Sport begonnen. Habe meine Kreativität neu aktiviert. Was wohl auch einer der Gründe war, warum ich mit meinem Blog begonnen habe.

Ich startete im Februar 2017. es war eine Art Therapie für mich. Eine ganz besondere Person meinte zu mir: „bitte versprechen Sie mir Eines. Bitte ändern Sie sich nicht, bleiben Sie so wie Sie sind. Denn Sie sind wundervoll und einzigartig.“ Dieser Satz brachte den Stein ins Rollen. Er löste eine Welle an Gefühlen in mir aus, Gefühle von denen ich glaubte, nichts mehr über zu haben. Aber sie waren versteckt und mussten nur wieder aktiviert werden. Diese einfachen und sensiblen und auf eine Art zerbrechlichen Worte berührten mich tief, bis ins Mark. Danke dafür KS. Das hat mein Leben verändert, es wurde in eine positive Richtung gelenkt. Es tat gut sowas Wundervolles zu hören.

Mein Leben lang durfte ich mir anhören, ich sei anders als die anderen, ich falle auf mit meinem Kleidungsstil, ich hebe mich ab von den anderen. Man legte mir teilweise nah, ich solle mich anpassen, meinen Stil verändern, ich solle meine Meinung nicht äußern, ich solle ruhig sein, ich solle jemand sein, der ich einfach nicht bin. Und dann kommt diese eine Person, die dir sowas Tolles und Berührendes sagt, all das, was Tausende zuvor nicht schafften. Ich wollte diese Veränderung. Ja man könnte meinen, dass es ein Jahr der Veränderungen war. Aber ich wollte meine eigene Veränderung, eine Veränderung, die mir gut tut und nicht wieder der Gesellschaft passt. Wie gesagt, ich trennte mich von Menschen, die mir nicht gut taten, die mich runterzogen, mich nicht so sein ließen, wie ich nun mal bin. Ich fokussierte mich endlich auf mich, kümmerte mich um meine Wunden, ich setzte Prioritäten. Es war höchste Zeit, die Vollbremsung einzulegen.

Ich setzte Menschen Grenzen, sagte was ich denke, was ich mich früher nie so wirklich traute. Damals fühlte ich mich teilweise wie ein Clown in der Zirkusmanege. Ich habe die Leute als Entertainer gut unterhalten, aber wie jeder Clown, der nach der Show in die Einsamkeit zurückkehrte und zu weinen begann, so verhielt ich mich. Ich ließ mir viel zu viel gefallen. Aber nun begann ich Grenzen zu setzen. Ich entscheide wer in mein Leben darf und wer nicht. Willkommen ist jeder, der mir wohlgesonnen ist. Ich lasse nicht mehr zu, dass die Menschen mich belächeln. Ich bin wie ich bin, ich liebe das Leben, meine Neugier, meine lebenshungrige Art, meine Wissbegierde und meine treuen Freunde, Danke euch für alles auf diesem Wege, ohne euch hätte ich nur die Hälfte geschafft und natürlich meine Kreativität, all das brachte mich ins Leben zurück.

Aber am allermeisten möchte ich mich bei meinem Vater bedanken, der immer an mich geglaubt hat, mich so akzeptiert hat, wie ich bin. Danke dir dafür, dass du mein Fels in der Brandung warst. Danke dir für die Liebe, die du mir entgegengebracht hast. Danke dir dafür, dass du mich einfach nur geliebt hast, etwas Besonderes in mir gesehen hast, Danke dir dafür, dass deine ersten und letzten Worte an mich „Ich liebe Dich“ waren. Damit hast du mir das schönste Geschenk, das ich je erhalten habe, gemacht. Jetzt aber muss und will ich meinen eigenen Felsen in der Brandung erheben, auf dem ich immer einen Platz für dich freihalten werde. Jetzt neigt sich das Jahr dem Ende zu und ich bin zuversichtlich, freue mich auf Neues im Leben. Denn das Leben ist schön, es kommt drauf an, wie wir es betrachten. Ich weiß, dass ich alles schaffen kann, was ich mir vornehme und das gibt mir Kraft für Neues, für die Arbeit, die Liebe. Hallo Leben „I’m back again“! Ich lasse mich überraschen und freue mich auf neue Herausforderungen.

Die Liebe meines Lebens… i always will ❤️❤️❤️ you DAD.

So Ihr Lieben, das war es für dieses Jahr. Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr 2018. ich hoffe, dass sich all unsere Wünsche erfüllen werden. Und wir lesen uns im nächsten Jahr. Ich lasse euch wie immer ein paar fotografische Eindrücke da. Genießt es. Macht’s gut bis dahin und alles Liebe wünscht euch

Eure Ines aus München 😍😘❤️❤️🙏🏻🌠🔔

DANKE FÜR ALLES ❤️

https://youtu.be/NKe3I6YpY_I

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